Mehdi Hadi erforscht Erinnerung und Menschlichkeit in einer zukünftigen Dystopie
Mehdi Hadis neuester Projekt "Memories", vorgestellt auf der Motion Plus Design, befasst sich mit Themen wie Menschlichkeit, Verlust und Zerstörung in den Ruinen einer roboterbeherrschten Welt.

Mehdi Hadis neuestes Projekt "Memories", das bei der Motion Plus Design in Paris uraufgeführt wurde, präsentiert eine postapokalyptische Vision, die die Zerbrechlichkeit von Menschlichkeit und Erinnerung erforscht. Hadi, bekannt für seinen filmischen Stil und seine Fähigkeit, fesselnde Bilder zu schaffen, nutzte ZBrush, Cinema 4D und Substance Painter, um eine Erzählung in einer verlassenen, technologiegetriebenen Welt zu schaffen und zu hinterfragen, was nach dem Zusammenbruch einer robotergesteuerten Zivilisation übrig bleibt.
Das Projekt schöpft maßgeblich Inspiration aus Filmen wie "Blade Runner" und "Akira". Hadi beschreibt seinen Übergang zu einer stärkeren Regisseurrolle als organisch, basierend auf seiner umfangreichen Erfahrung als Motion Designer, bei der er Projekte durchgängig von der Konzeption bis zur endgültigen Umsetzung betreute. Dieser praxisorientierte Ansatz ermöglichte eine nahtlose Entwicklung zum Regisseur.
"Memories" ist weiterhin von Fotografien von Industrielandschaften und verlassenen Orten beeinflusst. Hadis Ziel war es, eine visuelle Erfahrung zu schaffen, die sich wie eine unvollkommene, aber schöne Erinnerung anfühlt. Er betont die entscheidende Rolle der Farbkorrektur bei der Schaffung von Atmosphäre und integriert sie frühzeitig in den Produktionsprozess, um den gewünschten Ton und die visuelle Identität zu erzielen.