Männer wegen versuchter Ausfuhr von 3D-gedruckten Waffenteilen angeklagt
Zwei Männer wurden in Colorado Springs verhaftet, weil sie angeblich Hunderte von 3D-gedruckten Waffenteilen hergestellt haben, die halbautomatische Waffen in vollautomatische umwandeln können, und versuchten, diese auszuführen.

Bundesbehörden haben zwei Männer in Colorado Springs, Colorado, verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, Hunderte von illegalen Maschinengewehrkomponenten mithilfe von 3D-Druckern hergestellt und versucht zu haben, diese aus den Vereinigten Staaten zu exportieren. Der Fall wirft Bedenken hinsichtlich der Verbreitung von 3D-gedruckten Schusswaffen auf, die oft als "Geisterwaffen" bezeichnet werden.
Laut Bundesanwaltschaft benutzte der ehemalige Army National Guard-Angehörige Andrew Scott Hastings im Sommer 2024 einen 3D-Drucker, um Unterteil-Komponenten für Schusswaffen und über 100 "Switches" herzustellen. Diese Vorrichtungen können halbautomatische Schusswaffen in vollautomatische umwandeln. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass diese Teile für Al-Qaida-Operateure bestimmt waren.
Dieser Vorfall folgt auf ähnliche Fälle, die 3D-gedruckte Schusswaffenkomponenten betreffen. Anfang 2024 wurde ein Mann in Houston wegen des Versuchs angeklagt, solche Teile aus dem Land zu schmuggeln.
Die fortlaufende Entwicklung und Zugänglichkeit der 3D-Drucktechnologie stellt weiterhin eine Herausforderung für die Strafverfolgungsbehörden dar. Die Behörden arbeiten daran, Personen, die an der illegalen Herstellung und dem Vertrieb von nicht rückverfolgbaren Schusswaffen und deren Komponenten beteiligt sind, zu verfolgen und strafrechtlich zu verfolgen.