Jeder siebte Mensch weltweit von psychischen Störungen betroffen
Fast jeder siebte Mensch weltweit, insgesamt 1,1 Milliarden im Jahr 2021, litt an einer psychischen Störung. Angst und Depressionen sind am häufigsten, doch trotz wirksamer Behandlungen fehlt den meisten der Zugang zur Versorgung.

Weltweit ist fast jeder siebte Mensch, insgesamt 1,1 Milliarden im Jahr 2021, von einer psychischen Störung betroffen. Dies geht aus Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, wonach Angststörungen und depressive Störungen am weitesten verbreitet sind. Obwohl wirksame Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten bestehen, hat die Mehrheit der Betroffenen keinen Zugang zu adäquater Versorgung.
Psychische Störungen sind laut WHO durch klinisch bedeutsame Beeinträchtigungen der Kognition, Emotionsregulation oder des Verhaltens gekennzeichnet, die häufig zu Leiden oder Funktionsbeeinträchtigungen im Alltag führen. Im Jahr 2021 waren 359 Millionen Menschen von Angststörungen betroffen, während depressive Störungen 280 Millionen Menschen im Jahr 2019 beeinträchtigten. Andere Diagnosen wie die bipolare Störung betrafen 37 Millionen Menschen im Jahr 2021.
Diese Erkrankungen können das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen und zu lang anhaltendem Leid führen, wenn sie unbehandelt bleiben. Psychische Störungen gehen mit einem erhöhten Suizidrisiko einher. Sowohl Depressionen als auch bipolare Störungen erhöhen beispielsweise das Risiko für Selbstverletzung.
Dennoch stehen für viele psychische Störungen wirksame Behandlungsoptionen zur Verfügung, darunter psychologische Therapien und Medikamente. Diese Interventionen können die Lebensqualität und die Funktionsfähigkeit der Patienten verbessern.