Mental-Health-Startup Siggy erhält 6 Millionen Dollar Startkapital
Das in New York ansässige Unternehmen Siggy hat 6 Millionen Dollar eingesammelt, um eine KI-gestützte Plattform zur Patientenüberwachung in der psychischen Gesundheitsversorgung zu entwickeln.

Das von Edvard Engesæth und Jonathan Sabbagh gegründete Startup Siggy hat eine Seed-Finanzierung in Höhe von 6 Millionen Dollar abgeschlossen. Das Kapital soll in den Ausbau des Teams, die Softwareentwicklung und die Einhaltung regulatorischer Standards fließen. Die Plattform nutzt KI-gestützte Konversationen und Daten von Wearables, um den Gesundheitszustand von Patienten zwischen den Behandlungsterminen kontinuierlich zu erfassen.
Das System erstellt einen täglichen Score, der Ärzten bei der Beurteilung von Behandlungsverläufen helfen soll. Ziel ist es, Symptomveränderungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten frühzeitig zu erkennen. Die Gründer betonen, dass Siggy keine Krisenintervention leistet, sondern die fachärztliche Betreuung ergänzt.
Die Finanzierungsrunde wurde von Village Global angeführt. Siggy kooperiert bereits mit Versicherungsanbietern in allen 50 US-Bundesstaaten und plant, den Zugang zu psychiatrischen Leistungen durch eine engere Verzahnung von Technologie und Versicherungsmodellen zu verbessern.