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Fertigung

Mercedes-Benz ruft über 30.000 Fahrzeuge in den USA wegen möglicher Bremsschlauchdefekte zurück

Mercedes-Benz USA ruft 30.064 Fahrzeuge zurück, da die vorderen Bremsschläuche reißen und Bremsflüssigkeit verlieren könnten. Dies kann den Bremsweg verlängern und das Unfallrisiko erhöhen.

11. Oktober 2026
Mercedes-Benz ruft über 30.000 Fahrzeuge in den USA wegen möglicher Bremsschlauchdefekte zurück
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Mercedes-Benz USA ruft nach Angaben der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) 30.064 Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten zurück. Grund dafür ist die mögliche Beschädigung der vorderen Bremsschläuche, die zum Austritt von Bremsflüssigkeit führen kann. Dies kann den Bremsweg verlängern und das Risiko einer Kollision erhöhen.

Der Rückruf betrifft bestimmte Modelle der Baujahre 2022–2025, darunter S 500 4MATIC, Maybach S 580 4MATIC, Maybach S 680 4MATIC und S 580 4MATIC, sowie einige Modelle der Baujahre 2023–2025 (S 580 E 4MATIC) und 2024–2025 (AMG S 63 E 4MATIC+). Die Fahrzeuge verfügen über ein Zweikreissystem für die Bremsen. Fällt ein Kreislauf aus, kann der intakte Ersatzkreislauf zwar weiterhin eine gewisse Bremswirkung erzielen, die Bremsleistung wird jedoch erheblich beeinträchtigt.

Die Fahrer bemerken möglicherweise keine Anzeichen, bevor der Schlauch reißt. Eine rote Warnleuchte für die Bremsflüssigkeit im Kombiinstrument leuchtet erst auf, wenn der Flüssigkeitsverlust einen Schwellenwert erreicht, der den Alarm auslöst. Dieses Problem unterstreicht die Bedeutung der Integrität des Bremssystems und zeitnaher Wartungsarbeiten.

Autorisierte Mercedes-Benz-Händler haben technische Serviceanweisungen erhalten und werden die vorderen Bremsschläuche der betroffenen Fahrzeuge kostenlos austauschen. Mercedes-Benz wird die Fahrzeughalter bis spätestens 27. November 2026 schriftlich über den Rückruf informieren.

Originalquelle: ithome.com