📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Mercury führt Kreditkarten für KI-Agenten ein

Das Fintech-Unternehmen Mercury hat virtuelle Kreditkarten für KI-Agenten eingeführt. Die neue Funktion automatisiert und verwaltet Einkaufsentscheidungen von Unternehmen.

11. August 2026
Mercury führt Kreditkarten für KI-Agenten ein

Das Fintech-Unternehmen Mercury mit Sitz im Silicon Valley hat virtuelle Kreditkarten für künstliche Intelligenz-Agenten eingeführt. Diese Funktion soll Einkaufsentscheidungen von Unternehmen automatisieren und verwalten und ist Teil einer Erweiterung der Ausgabenmanagement-Tools von Mercury.

Die KI-Agentenkarten ermöglichen es Unternehmen, Ausgabenbefugnisse an KI-Programme zu delegieren. Mercurys Mitbegründer und CEO Immad Akhund erklärte, dass die Karten verbesserte Kontroll- und Prüfmöglichkeiten für agentengesteuerte Ausgaben bieten. Diese Entwicklung spiegelt die zunehmende Integration von KI in den Betriebsablauf von Start-ups wider.

Gegründet im Jahr 2019, hat Mercury insbesondere bei softwareorientierten Start-ups großen Anklang gefunden. Nach dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank im Jahr 2023 positionierte sich das Unternehmen als stabile Alternative und zog erhebliche Einlagen an. Mercury gibt an, eines von drei US-Start-ups zu betreuen und ist seit vier Jahren nach GAAP profitabel.

Neben den KI-Agentenkarten erweitert Mercury sein Angebot im Ausgabenmanagement um Funktionen wie automatisierte Buchhaltung, Durchsetzung von Richtlinien und Integration mit einem KI-Assistenten. Diese Ergänzungen zielen darauf ab, mit etablierten Anbietern wie Ramp und Brex zu konkurrieren und Mercury als umfassende Finanzlösung für wachsende Unternehmen zu positionieren.

Mercury strebt zudem eine nationale Banklizenz an, ein strategischer Schritt zur Reduzierung der Abhängigkeit von Drittbanken und zur Stärkung seiner regulatorischen Position. Obwohl KI-basierte Zahlungen noch im Entstehen begriffen sind, bilden Mercurys neue Karten eine Brücke zwischen der bestehenden Zahlungs-Infrastruktur und dem zukünftigen autonomen Handel.

Originalquelle: fastcompany.com