Meta einigt sich mit Generalstaatsanwälten auf Zeitlimits für Jugendliche
Meta hat eine Einigung mit einer überparteilichen Gruppe von Generalstaatsanwälten über neue Zeitlimits und Sicherheitsfunktionen für jugendliche Nutzer erzielt. Das Unternehmen fordert andere Plattformen auf, sich anzuschließen.

Meta Platforms hat eine Vereinbarung mit einer überparteilichen Koalition von Generalstaatsanwälten der Bundesstaaten erzielt, die neue Sicherheitsfunktionen und Zeitlimits für jugendliche Nutzer auf seinen Social-Media-Plattformen regelt. Diese Einigung baut auf den laufenden Initiativen des Unternehmens auf, um Jugendliche zu unterstützen und Eltern mehr Kontrolle zu ermöglichen.
Die Vereinbarung schreibt strikte tägliche Zeitlimits vor, die Jugendliche nicht umgehen können, sowie standardmäßige Nachtblockierungsfunktionen, die den App-Zugriff über Nacht einschränken. Darüber hinaus wird Meta standardmäßig stummgeschaltete Benachrichtigungen implementieren und daran arbeiten, die Verbreitung schädlicher Inhalte auf seinen Diensten einzudämmen.
Im Zusammenhang mit der Ankündigung forderte Meta andere Social-Media-Unternehmen, darunter TikTok und YouTube, auf, ähnliche Maßnahmen zur Verbesserung der Online-Sicherheit für junge Menschen zu ergreifen. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende regulatorische Überprüfung der Tech-Branche hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und das digitale Wohlbefinden von Jugendlichen.
Diese neuen Maßnahmen werden voraussichtlich die Einführung von Funktionen beschleunigen, zu denen sich Meta zuvor verpflichtet hat, wie z. B. standardmäßige Datenschutzeinstellungen für Minderjährige und Beschränkungen der Datenerfassung von Teenager-Konten. Die Vereinbarung stellt einen Schritt zur Bewältigung weit verbreiteter Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der langfristigen Nutzung sozialer Medien auf Jugendliche dar.