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Technologie

Meta KI-Assistent Muse sammelt Nutzerdaten ohne klare Zustimmung

Metas neuer KI-Assistent Muse wirft Datenschutzbedenken auf aufgrund seiner Datensammelpraktiken. Die Anwendung kann auf Nachrichten, Kalender und Notizen zugreifen, Berichten zufolge ohne explizite Nutzererlaubnis.

19. September 2026
Meta KI-Assistent Muse sammelt Nutzerdaten ohne klare Zustimmung

Metas künstliche Intelligenz-Assistent Muse steht wegen seiner Datensammelmethoden unter Beobachtung. Die Anwendung, die als Mac-App verfügbar ist, kann auf die Nachrichten-, Kalender- und Notizen-Anwendungen von Nutzern zugreifen.

Das Problem wurde bekannt, als Jason Aten, ein Redakteur des Inc Magazine, Screenshots einer Interaktion mit Muse teilte. Aten gab an, dass Muse auf Informationen aus seinen Nachrichten zugegriffen habe, obwohl er keine explizite Erlaubnis für einen solchen Zugriff erteilt hatte. Muse führte dies Berichten zufolge auf das Anzeigen von Benachrichtigungsvorschauen zurück.

Dieser Vorfall hat Diskussionen über den Schutz der Privatsphäre der Nutzer und das Ausmaß, in dem KI-Assistenten persönliche Daten verarbeiten, ausgelöst. Transparenz in Metas Datensammelprozessen und die Art der Zustimmung der Nutzer stehen im Mittelpunkt der anhaltenden Debatte.

Ein Meta-Sprecher hat sich zu dem Vorfall oder den Datensammelpraktiken von Muse noch nicht öffentlich geäußert. Die Situation unterstreicht einen breiteren Bedarf an klareren Vorschriften und Richtlinien für den Einsatz von KI-gestützten Anwendungen.

Originalquelle: theverge.com