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Technologie

Meta AI-Brillen stoppen Aufnahme bei Abdeckung der LED-Anzeige

Meta verstärkt die Datenschutzmaßnahmen seiner Ray-Ban Meta AI-Smartglasses. Ein neues Update sorgt dafür, dass die Kamera die Aufnahme stoppt, wenn die vordere LED-Anzeige abgedeckt wird.

31. August 2026
Meta AI-Brillen stoppen Aufnahme bei Abdeckung der LED-Anzeige
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Meta führt ein Update für seine KI-gesteuerten Smartglasses ein, das die Aufnahme stoppt, wenn der Träger die vordere LED-Anzeige nach Beginn einer Aufnahme abdeckt. Diese Änderung verhindert, dass die Aufnahme fortgesetzt wird, nachdem das Licht blockiert wurde.

Alex Himel, Metas Vizepräsident für erweiterte Realität, erklärte auf Threads, dass das Update die Zuverlässigkeit der Aufnahme-LED verbessert. Die Kamera startet keine Aufnahme, wenn die LED blockiert ist, und stoppt die Aufnahme nun auch, wenn das Licht während der laufenden Aufzeichnung abgedeckt wird.

Die Brillen von Meta stehen unter zunehmender Beobachtung, ob das kleine Licht angemessen davor schützt, ohne Wissen der Betroffenen aufgezeichnet zu werden. Das Unternehmen gibt an, dass es möchte, dass Passanten die Bedeutung des Lichts verstehen.

Im Juli führte Meta eine Schutzmaßnahme ein, um die Kamera bei Erkennung physischer Manipulation der LED zu deaktivieren. Laut Metas Datenschutzrichtlinien schaltet sich die Kamera automatisch ab, wenn jemand die LED abdeckt, beschädigt oder manipuliert.

Die Frage hat auch Indien erreicht. Am 24. August sandte die Internet Freedom Foundation (IFF) eine rechtliche Mitteilung an Meta bezüglich einer Aufnahme, die in einem Café in Delhi gemacht wurde. Die Mitteilung, die im Namen einer als Herr X identifizierten Person eingereicht wurde, nennt sowohl Meta als auch den beteiligten Instagram-Ersteller und fordert die Entfernung des Materials, Offenlegung, eine Entschuldigung, die Sicherung von Beweisen und eine Entschädigung.

Laut der Mitteilung war sich Herr X angeblich nicht bewusst, dass die Ray-Ban Meta-Brille die Interaktion aufzeichnete. Das Filmmaterial wurde später auf Instagram veröffentlicht und erregte erhebliche Aufmerksamkeit, was Fragen über Metas Verantwortung als Gerätehersteller und als Plattformbetreiber aufwirft.

Datenschutzbedenken haben sich auch auf Metas Datenverarbeitungspraktiken ausgeweitet. Ein BBC-Bericht deutete darauf hin, dass ausgelagerte Arbeiter in Kenia Zugriff auf sensible Aufnahmen hatten, die von den Brillen gemacht wurden. Meta räumte ein, dass solche Daten zur Produktverbesserung verwendet werden.

Während das jüngste Update eine spezifische technische Schwachstelle behebt, bleiben umfassendere Datenschutzfragen bezüglich der Angemessenheit eines visuellen Hinweises für Passanten und der rechtlichen Auswirkungen von heimlichen Aufnahmen in öffentlichen Räumen ungelöst.

Originalquelle: medianama.com