Studie untersucht emotionale Unterschiede bei verschiedenen Formen von Narzissmus
Eine aktuelle Meta-Analyse zeigt, dass vulnerabler und grandioser Narzissmus grundlegend unterschiedliche Auswirkungen auf die Emotionsregulation haben.

Eine neue wissenschaftliche Meta-Analyse hat die psychologischen Unterschiede zwischen vulnerablen und grandiosen narzisstischen Persönlichkeitszügen untersucht. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie sich diese Ausprägungen auf die Fähigkeit zur Emotionsregulation auswirken.
Während der grandiose Narzissmus häufig durch eine nach außen gerichtete Überheblichkeit gekennzeichnet ist, zeigt sich der vulnerable Narzissmus eher durch eine defensivere, sensiblere Grundhaltung. Die Analyse verdeutlicht, dass beide Gruppen unterschiedliche Mechanismen zur Bewältigung emotionaler Zustände nutzen.
Die Untersuchung trägt dazu bei, das Spektrum des Narzissmus wissenschaftlich präziser zu fassen. Indem Forscher diese Kategorien klarer voneinander trennen, lassen sich die komplexen emotionalen Muster hinter diesen Verhaltensweisen besser nachvollziehen.