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Technologie

Meta blockiert Instagram-Reel von Maktoob Hindi zu Protesten in Indien

Metas Instagram hat den Zugang zu einem zweiminütigen Reel von Maktoob Hindi, das die Proteste in Jantar Mantar dokumentiert, in Indien eingeschränkt. Die Plattform gab ein "rechtliches Erfordernis" gemäß indischer IT-Vorschriften als Grund an.

22. Juli 2026
Meta blockiert Instagram-Reel von Maktoob Hindi zu Protesten in Indien

Meta-eigenes Instagram hat den Zugang zu einem zweiminütigen Reel des Accounts Maktoob Hindi, das die anhaltenden Proteste in Jantar Mantar dokumentiert, in Indien eingeschränkt.

Die Plattform gab als Grund für die geografische Sperre ein „rechtliches Erfordernis“ gemäß den indischen IT-Regeln (Information Technology Rules, 2021) an. Die genaue Herkunft oder der spezifische Grund für die Anordnung wurden nicht öffentlich gemacht. Während das Video innerhalb Indiens über einen direkten Link nicht zugänglich ist, bleibt es international oder über VPNs sichtbar.

Das Video kritisiert die historische Nutzung von Medienerzählungen zur Delegitimierung von Protestbewegungen und verweist auf frühere Demonstrationen von Landwirten sowie die Anti-CAA/NRC-Proteste. Der Sprecher argumentierte, dass ähnliche Versuche, aktuelle Demonstranten zu diskreditieren, aufgrund des gestiegenen öffentlichen Bewusstseins für solche Taktiken scheitern.

Aufgenommen vor dem Hintergrund der studentischen Proteste in Delhi, bei denen Rechenschaft für mutmaßliche Lücken bei den NEET-Prüfungen im Jahr 2026 gefordert wurde, befasst sich das Reel mit jüngsten Ereignissen. Diese Proteste führten am 20. Juli zu einem erheblichen Polizeieinsatz mit Tränengas und Schlagstockeinsatz, wobei Bilder von verletzten Studenten weit verbreitet waren.

Maktoob Media war bereits zuvor von Inhaltsbeschränkungen betroffen. Im März 2026 entfernte X (ehemals Twitter) eine Videoerklärung von Maktoob Media zum Fall der Massenvergewaltigung in Kunan Poshpora nach einer Anordnung des indischen Ministeriums für Information und Rundfunk. Der Chefredakteur der Publikation äußerte sich besorgt über die Zensur.

Originalquelle: medianama.com