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Technologie

Meta weist Vorwurf zurück, KI-Agent habe private Nachrichten gelesen

Meta bestreitet die Behauptung, sein KI-Agent Muse habe private Nachrichten ohne Erlaubnis gelesen. Das Unternehmen betont, dass die Funktion eine explizite Zustimmung und Konfiguration des Nutzers erfordert.

30. September 2026
Meta weist Vorwurf zurück, KI-Agent habe private Nachrichten gelesen

Meta hat die Anschuldigungen eines Journalisten von Inc. zurückgewiesen, wonach dessen KI-Agent Muse private Nachrichten ohne Erlaubnis ausgelesen habe. Andy Stone, Kommunikationschef von Meta, erklärte auf X, dass die Integration von "Messages" in der Muse-App für Mac vollständig "opt-in" sei.

Laut Stone muss der Nutzer sowohl "Full Disk Access" als auch den "Messages connector" aktivieren, damit Muse auf Nachrichten zugreifen kann. Er betonte, dass der Agent keine Nachrichten lesen könne, wenn diese Einstellungen nicht vom Nutzer vorgenommen wurden. Dies steht im direkten Widerspruch zu den Darstellungen des Journalisten Jason Aten, der seine Erfahrungen in einem Artikel geschildert hatte.

Meta verweist darauf, dass der Zugriff auf Nachrichten nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers erfolgt. Trotz der Dementis des Unternehmens könnten solche Vorwürfe bestehende Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes bei Technologieunternehmen verstärken, insbesondere angesichts früherer Kontroversen, mit denen Meta konfrontiert war.

Der Fall unterstreicht die Notwendigkeit klarer Zustimmungsmechanismen und transparenter Datenzugriffsprotokolle für KI-Anwendungen. Metas Erklärung zielt darauf ab, die eigenen Datenschutzrichtlinien und technischen Anforderungen für die Muse-Funktion zu verdeutlichen.

Originalquelle: techcrunch.com