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Technologie

Meta erhält Kritik für KI-Tool, das öffentliche Profilbilder nutzt

Meta hat ein neues KI-Tool namens Muse Image eingeführt, das Bilder aus öffentlichen Instagram-Profilbildern anderer Nutzer erstellen kann. Die Funktion wurde wegen potenzieller Datenschutzprobleme kritisiert.

8. Juli 2026
Meta erhält Kritik für KI-Tool, das öffentliche Profilbilder nutzt

Meta sieht sich mit Gegenwind konfrontiert wegen seines neuen KI-Tools Muse Image, das Nutzern erlaubt, Bilder mithilfe der öffentlichen Profilbilder anderer Personen zu erstellen, ohne deren ausdrückliche Zustimmung. Das Werkzeug ist über die Meta AI-App, den Webbrowser, WhatsApp und für US-Nutzer auf Instagram Stories verfügbar.

Datenschutzbefürworter äußerten starke Bedenken. Donald Campbell, Direktor für Interessenvertretung bei der Tech-Organisation Foxglove, bezeichnete die Funktion als "ein offensichtliches Rezept für eine Katastrophe" und verwies auf bereits bestehende Schäden durch KI-generierte Bilder ohne Zustimmung. Privacy International kritisierte Meta und erklärte, es sei "das jüngste Zeichen dafür, dass KI-Unternehmen die Bilder und Daten von Menschen als Rohmaterial betrachten, das ausgebeutet werden kann".

Meta gibt an, dass Nutzer über eine spezielle Einstellung im Menü "Teilen und Wiederverwendung" von Instagram der Nutzung ihrer Bilder widersprechen können, selbst bei öffentlichen Konten. Das Unternehmen behauptet, das Tool nutze "fortschrittliche Denkfähigkeiten, um komplexe Aufforderungen zu verstehen" und mehrere Fotos zu hochwertigen Kreationen zu verschmelzen.

Das Werkzeug tritt in einen überfüllten Markt von Text-zu-Bild-Generatoren ein, integriert sich aber auf einzigartige Weise in Instagram. Während die kostenlose Nutzung für allgemeine Zwecke gedacht ist, plant Meta, erweiterte Nutzung durch Abonnementpläne anzubieten. Das Unternehmen beabsichtigt außerdem, die Verfügbarkeit von Muse Image zukünftig auf Facebook und Messenger auszuweiten.

Originalquelle: bbc.co.uk