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Technologie

Meta steht nach Cambridge-Analytica-Skandal weiter in der juristischen Kritik

Trotz milliardenschwerer Strafzahlungen sehen Kritiker Meta nicht ausreichend für den Missbrauch von Nutzerdaten zur politischen Manipulation zur Rechenschaft gezogen.

5. November 2026
Meta steht nach Cambridge-Analytica-Skandal weiter in der juristischen Kritik

Der Technologiekonzern Meta sieht sich weiterhin mit rechtlichen Konsequenzen infolge des Cambridge-Analytica-Skandals konfrontiert. Ein Gericht in New Mexico verurteilte das Unternehmen jüngst zu hohen Zahlungen, da Meta Nutzer über den Missbrauch persönlicher Daten täuschte und interne Sicherheitsvorkehrungen nicht ausreichend durchsetzte.

Rechtsexperten und Forscher kritisieren, dass die bisherigen Vergleiche – darunter ein milliardenschweres Abkommen mit US-Bundesstaaten im Jahr 2026 – primär die Irreführung von Aufsichtsbehörden sanktionieren, jedoch die tatsächliche politische Ausnutzung der Daten durch Cambridge Analytica ausklammern. Kritisch werden dabei insbesondere Klauseln in den Vergleichsvereinbarungen gesehen, die Meta weitgehend von künftigen Haftungsansprüchen befreien.

Meta weist die Vorwürfe zurück und plant, gegen richterliche Entscheidungen vorzugehen. Das Unternehmen argumentiert, dass diese Prozesse die Meinungsfreiheit im Internet gefährdeten. Während die juristische Aufarbeitung läuft, betonen einzelne US-Bundesstaaten, dass das Vorgehen gegen die Geschäftspraktiken des Konzerns fortgesetzt wird.

Originalquelle: fastcompany.com