Meta führt Abo-Gebühr für Funktion in KI-Brillen ein
Meta verlangt nun eine monatliche Gebühr für die Funktion „Conversation Focus“ in seinen KI-Brillen. Die kostenlose Nutzung ist auf drei Stunden pro Monat begrenzt.

Meta hat damit begonnen, eine monatliche Gebühr für eine Funktion seiner KI-Smartglasses zu verlangen, die zuvor kostenlos verfügbar war. Nutzer müssen nun 19,99 US-Dollar pro Monat bezahlen, um „Conversation Focus“ – eine Funktion, die die Mikrofone der Brille nutzt, um die Verständlichkeit von Gesprächen zu verbessern – über drei Stunden pro Monat hinaus zu nutzen.
Laut Meta müssen Benutzer, die das monatliche kostenlose Nutzungslimit überschreiten, warten, bis ihre kostenlosen Stunden im nächsten Kalendermonat zurückgesetzt werden, es sei denn, sie abonnieren den Dienst. Der Social-Media-Gigant lehnte eine direkte Stellungnahme ab, aber ein Sprecher wies darauf hin, dass dies Teil der laufenden Experimente von Meta sei, Abonnement-Modelle für bestimmte Funktionen anzubieten, während Kernleistungen kostenlos bleiben. Zuvor hatte das Unternehmen im Januar Pläne angekündigt, Premium-Abonnement-Tests auf seinen Plattformen wie Instagram, Facebook und WhatsApp durchzuführen.
Ein Meta-Sprecher bestätigte, dass die Nutzer seiner Brillen weiterhin Zugriff auf andere integrierte KI-Funktionen wie Live-Übersetzung und Sprachassistenten ohne Abonnement haben werden. Meta gibt auf seinen Hilfeseiten an, dass „alle Besitzer von KI-Brillen eine kostenlose monatliche Nutzung für bestimmte Funktionen erhalten“. Abonnenten der Meta One Premium-Stufe können Conversation Focus bis zu 15 Stunden pro Monat nutzen. Meta One-Abonnements sind derzeit nicht in allen Ländern verfügbar, einschließlich Großbritannien.
Meta behauptet, dass die Mehrheit seiner Brillenbenutzer von der Änderung nicht wesentlich betroffen sein wird und positioniert das Abonnement als für „Power-User“ gedacht, die erweiterten Zugriff und zusätzliche Vorteile wie Premium-Gerätesupport suchen. Die Funktion „Conversation Focus“ ist für Meta-Brillenbesitzer in Großbritannien noch nicht verfügbar. Die Einführung einer Bezahlschranke für eine Funktion, die zuvor für ihre Barrierefreiheitsvorteile beworben wurde, hat bei einigen Benutzern Kritik hervorgerufen.