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Technologie

Meta stoppt KI-Bildfunktion nach Datenschutz kritik

Meta hat seine neue KI-Bildfunktion "Muse Image" drei Tage nach der Einführung wegen Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Urheberrecht pausiert. Das Werkzeug erstellte KI-Bilder aus öffentlichen Instagram-Fotos ohne explizite Zustimmung der Nutzer.

12. Juli 2026
Meta stoppt KI-Bildfunktion nach Datenschutz kritik

Meta, das Mutterunternehmen von Facebook und Instagram, hat sein neues KI-Bildwerkzeug, Muse Image, nur drei Tage nach der Markteinführung pausiert. Die Entscheidung fiel am Freitag nach erheblichen Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Urheberrecht.

Muse Image, das am Dienstag als Teil von Metas breiterer Expansion in generative KI-Produkte eingeführt wurde, ermöglichte es Nutzern, KI-generierte Bilder aus Fotos öffentlicher Instagram-Konten zu erstellen. Kritiker beanstandeten, dass öffentliche Instagram-Konten standardmäßig und ohne explizite Zustimmung der Nutzer verwendet wurden.

"Unsere Absicht war es, ein nützliches kreatives Werkzeug anzubieten und den Menschen die Kontrolle darüber zu geben, ob ihre öffentlichen Inhalte auf diese Weise referenziert werden können", erklärte Meta in einer Mitteilung am Freitagnachmittag. "Wir haben das Feedback erhalten, dass diese Funktion ihr Ziel verfehlt hat, daher ist sie nicht mehr verfügbar."

Kritik kam unter anderem aus der Unterhaltungsindustrie. Die Talentagentur Creative Artists Agency (CAA) bezeichnete Metas Entscheidung, der KI-Funktion Zugriff auf öffentliche Instagram-Inhalte zu gewähren, als unverantwortlich. Auch die Gewerkschaft SAG-AFTRA, die Schauspieler und andere Medienschaffende vertritt, forderte ihre Mitglieder auf, die Funktion abzulehnen, und warf Meta vor, Probleme im Zusammenhang mit digitalen Persönlichkeitsrechten zu unterschätzen.

Originalquelle: inc.com