Meta setzt Gebühr für "Dialogfokus"-Funktion von Smart Glasses nach Nutzerprotest aus
Meta hat Pläne gestoppt, eine monatliche Abonnementgebühr für die "Dialogfokus"-Funktion seiner Smart Glasses zu erheben, nachdem starker Widerstand von Nutzern aufkam. Die Funktion verstärkt Stimmen und reduziert Hintergrundgeräusche für klarere Gespräche.

Meta hat kürzlich seine Pläne ausgesetzt, eine monatliche Abonnementgebühr für die Funktion "Dialogfokus" (Conversation Focus) seiner Smart Glasses zu erheben. Diese Entscheidung folgt auf erheblichen Nutzerprotest, der nach der ursprünglichen Ankündigung der Gebühr aufkam.
Die "Dialogfokus"-Funktion zielt darauf ab, die Sprachverständlichkeit durch den Einsatz des integrierten Mikrofonarrays und der künstlichen Intelligenz der Smart Glasses zu verbessern. Ihr Zweck ist es, die Stimme des Sprechers zu verstärken und gleichzeitig Umgebungsgeräusche zu reduzieren, um Gespräche leichter hörbar und verständlich zu machen.
Meta hat bestätigt, dass die geplante Gebührenstruktur bis auf Weiteres ausgesetzt wurde. Ein Unternehmenssprecher, Tyler Yee, erklärte, dass die Funktion vorerst über ein "Early Access Program" kostenlos zur Verfügung gestellt wird, bis bessere Lösungen gefunden sind.
Kritik kam auch auf bezüglich der Vorgabe, dass selbst zahlende Nutzer auf 15 Stunden "Dialogfokus" pro Monat beschränkt gewesen wären. Einige Verbraucher spekulierten, dass dies auf Serverkosten im Zusammenhang mit dem Dienst hindeute, spätere Nutzertests haben jedoch gezeigt, dass die Funktion vollständig ohne Internetverbindung funktioniert.