Meta plant Produktionsstart für eigene KI-Chips im September
Meta Platforms plant, die Massenproduktion seiner selbst entwickelten KI-Chips Codename Iris im September zu beginnen, als Teil einer Strategie, die KI-Rechenleistung bis nächstes Jahr zu verdoppeln.

Meta Platforms bereitet den Beginn der Massenproduktion seiner selbst entwickelten KI-Chips mit dem Codenamen Iris bereits im September vor. Dies ist ein wichtiger Schritt im Rahmen des umfassenderen Plans des Unternehmens, seine KI-Recheninfrastruktur erheblich zu skalieren.
Der Iris-Chip ist Teil von Metas Entwicklungsfahrplan für KI-Chips mit dem Ziel, die gesamte KI-Rechenkapazität bis 2027 auf 14 Gigawatt (GW) zu erhöhen. Durch die Entwicklung eigener Siliziumchips strebt Meta danach, die Rechenleistung für KI-Funktionen auf seinen Plattformen, einschließlich Facebook und Instagram, zu verbessern und gleichzeitig die Abhängigkeit von externen Chipherstellern zu verringern.
Ein internes Memo von Meta deutet darauf hin, dass die Tests für den Iris-Chip, der in Zusammenarbeit mit Broadcom entworfen und von TSMC hergestellt wurde, schnell und ohne größere Probleme abgeschlossen wurden. Dieser beschleunigte Zeitplan ist eine positive Entwicklung für die seit über fünf Jahren laufende Initiative zur Entwicklung eigener Chips. Der Chip soll die großen Mengen an KI-GPUs, die das Unternehmen von Anbietern wie Nvidia und AMD bezieht, ergänzen und nicht ersetzen.
Dieser strategische Vorstoß in benutzerdefiniertes Silizium wird Meta voraussichtlich dabei helfen, die erheblichen Kosten im Zusammenhang mit seinem wachsenden Bedarf an KI-Rechenleistung zu bewältigen. Das Unternehmen kündigte Iris und andere KI-Chips bereits Anfang des Jahres an und plant einen schnellen Entwicklungszyklus mit der Veröffentlichung neuer KI-Chips etwa alle sechs Monate bis 2027. Dieses Tempo ist erheblich schneller als der übliche Branchenaktualisierungszyklus.
Meta prognostiziert erhebliche Investitionen in seine KI-Infrastruktur, die in diesem Jahr potenziell 145 Milliarden US-Dollar erreichen könnten. Um diese Expansion zu unterstützen, hat das Unternehmen langfristige Liefervereinbarungen für wesentliche Komponenten gesichert, darunter Speicherchips von Samsung Electronics und Flash-Produkte von Sandisk, um potenzielle Lieferkettenengpässe im aufstrebenden Markt für KI-Hardware zu beheben.