Meta verschiebt neue Geschäftsbedingungen nach Kritik von Verlegern
Meta hat die Einführung neuer Geschäftsbedingungen um drei Wochen verschoben, nachdem Verleger Bedenken wegen der Nutzung ihrer Inhalte für KI-Trainings geäußert hatten.

Meta hat den Inkrafttretungstermin für seine aktualisierten Geschäftsbedingungen vom 30. Oktober auf den 20. November verlegt. Dieser Schritt erfolgt nach deutlicher Kritik von Medienhäusern, die befürchteten, dass die neuen Regelungen dem Konzern erlauben könnten, Inhalte von Nachrichtenseiten systematisch für das Training von KI-Modellen zu erfassen.
Ein Unternehmenssprecher von Meta, Daniel Roberts, erklärte, die zusätzliche Zeit diene dazu, Partnern und Interessenvertretern die Änderungen und deren tatsächliche Reichweite genauer zu erläutern. Während Meta bestreitet, dass die Bedingungen eine automatisierte Datenerfassung für KI-Zwecke forcieren sollen, bleibt die Skepsis der Verleger hinsichtlich des Schutzes ihrer geistigen Eigentumsrechte bestehen.
Der Vorfall unterstreicht die Spannungen zwischen Plattformbetreibern und Medienunternehmen im Zusammenhang mit der Nutzung proprietärer Daten für die Entwicklung generativer Künstlicher Intelligenz. Da der Bedarf an hochwertigen Trainingsdaten steigt, wächst der Druck auf Unternehmen wie Meta, Transparenz bei der Verwendung von urheberrechtlich geschützten Online-Inhalten zu schaffen.