Meta überträgt rechtliche Haftung für KI-Werbeanzeigen auf Werbetreibende
Ab dem 20. November tragen Unternehmen die volle Verantwortung für Inhalte, die durch Metas KI-Tools erstellt oder verändert wurden.

Meta hat seine Geschäftsbedingungen aktualisiert und weist die rechtliche Verantwortung für Inhalte, die von KI-Systemen des Unternehmens generiert oder optimiert wurden, den Werbetreibenden zu. Die neuen Bestimmungen legen fest, dass Unternehmen für alle Risiken haften, die mit KI-generierten Ergebnissen verbunden sind, ungeachtet möglicher Fehlfunktionen der Algorithmen.
Der Schritt erfolgt nach Fällen, in denen KI-Tools Werbematerialien durch inhaltlich fehlerhafte Anpassungen verfälscht hatten. Während Meta betont, dass Werbetreibende bestimmte KI-Funktionen in der Verwaltungskonsole deaktivieren können, verlagert die neue Klausel das Haftungsrisiko für sämtliche KI-gestützten Werbeformate direkt auf die Nutzer der Plattform.
Die geänderten Bedingungen treten am 20. November in Kraft. Die weitere Nutzung der Werbedienste nach diesem Termin gilt als Zustimmung zu den neuen Bestimmungen. Ursprünglich war die Einführung für Oktober geplant, wurde jedoch aufgrund von regulatorischen Einwänden und Druck von Branchenvertretern verschoben.