Meta setzt KI-Chat-Sharing nach Sicherheitslücke aus
Meta hat die Teilungsfunktion für Muse-KI-Gespräche gestoppt, nachdem Sicherheitsforscher Tausende privater Chats öffentlich im Internet zugänglich fanden.

Meta hat die Funktion zur Freigabe von Muse-KI-Unterhaltungen vorläufig deaktiviert. Vorausgegangen war ein Bericht des Sicherheitsunternehmens Claroc, das über 6 800 Links zu KI-Chat-Verläufen in öffentlichen DNS-Einträgen ausfindig machen konnte.
Das System erzeugte beim Teilen von KI-Ergebnissen URLs, die eigentlich nur für autorisierte Nutzer gedacht waren. Durch die Indizierung in öffentlichen Registern wurden diese Gespräche jedoch für Dritte zugänglich. Eine Sprecherin von Muse, Tracy Clayton, bestätigte die Aussetzung des Dienstes, um eine Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen bei der Linkerstellung vorzunehmen.
Dieser Vorfall unterstreicht die datenschutzrechtlichen Herausforderungen bei der Implementierung von Sharing-Funktionen in KI-Anwendungen. Die ungewollte Veröffentlichung sensibler Interaktionen durch schlecht geschützte Links bleibt ein kritisches Problem für Unternehmen, die Nutzerdaten in großen KI-Sprachmodellen verarbeiten.