Meta investiert über 50 Milliarden Dollar in Rechenzentrum in Louisiana
Meta hat angekündigt, die Investitionen in seinen geplanten Hyperion-Datenzentrum-Supercluster in Louisiana auf über 50 Milliarden Dollar zu erhöhen. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber der ursprünglichen Schätzung von 27 Milliarden Dollar.

Meta hat angekündigt, die geplante Investition in den Hyperion-Datenzentrum-Supercluster in Richland Parish, Louisiana, auf über 50 Milliarden US-Dollar zu erhöhen. Das Rechenzentrum wird mit einer geplanten Kapazität von 5 Gigawatt (GW) Metas größtes werden.
Diese Erweiterung stellt eine erhebliche Steigerung gegenüber der ursprünglichen Schätzung von 27 Milliarden US-Dollar dar, die im Oktober 2025 bekannt gegeben wurde, als Meta und Blue Owl Capital ein Joint Venture für die Entwicklung und Verwaltung des Rechenzentrums gründeten. Der ursprüngliche Plan sah eine Anlage mit 2 GW vor.
Louisiana bietet erhebliche Steuerrabatte und Energieabkommen an, um große Technologieunternehmen anzulocken. Dies entspricht einem nationalen Trend, bei dem Bundesstaaten um KI-bezogene Investitionen konkurrieren. Gouverneur Jeff Landry unterzeichnete Ende 2024 ein Gesetz, das eine 20-jährige Umsatzsteuerbefreiung für Rechenzentren vorsieht, die vor 2029 gebaut werden, um Metas Projekt zu sichern.
Das Unternehmen gab an, alle Kosten für Energie, Wasser und zugehörige Infrastruktur des Rechenzentrums zu übernehmen, sodass keine zusätzlichen Kosten für die Verbraucher entstehen. Meta berichtete, dass lokale Unternehmen in Louisiana in den anfänglichen Bauphasen bereits Aufträge im Wert von über 1,6 Milliarden US-Dollar erhalten haben. Darüber hinaus plant Meta, über 1 Milliarde US-Dollar in die Verbesserung der lokalen Infrastruktur zu investieren, einschließlich Straßen sowie Wasser- und Abwassersystemen.