Meta täuscht Nutzer über Freunde-Nutzung von Muse-KI
Meta bewirbt seinen neuen KI-Agenten Muse mit Werbung, die fälschlicherweise behauptet, Freunde des Nutzers würden den Dienst bereits nutzen. Berichte deuten darauf hin, dass diese Behauptungen oft nicht der Wahrheit entsprechen.

Meta setzt eine potenziell irreführende Marketingstrategie ein, um die Nutzung seines neuen KI-Agenten Muse voranzutreiben. Das Unternehmen schaltet Werbung, die suggeriert, dass Freunde des Nutzers die Anwendung bereits verwenden – eine Behauptung, die laut mehreren Nutzern nicht zutrifft.
Muse, Metas Version des beliebten KI-Tools OpenClaw, hat sich schnell in den Top-Charts des iOS App Stores platziert. Ziel ist es, schnell eine große Nutzerbasis für den Dienst aufzubauen. Eine Taktik besteht darin, sozialen Druck zu erzeugen, indem suggeriert wird, dass Personen aus dem sozialen Umfeld des Nutzers bereits mit Muse interagieren.
Berichten zufolge enthalten Instagram-Anzeigen von Meta Formulierungen wie „Stephen Robles, Primary Technology, Jason Aten und 14 andere sind auf Muse“. Ein Nutzer bestätigte jedoch, dass eine namentlich genannte Person, Stephen Robles, die App nie genutzt hat, was Fragen zur Richtigkeit von Metas Werbebehauptungen aufwirft.
Dieser Ansatz hat Bedenken hinsichtlich Metas Marketingpraktiken hervorgerufen, insbesondere angesichts früherer Kontroversen im Zusammenhang mit Muse, einschließlich der angeblichen Fähigkeit, private Textnachrichten ohne ausdrückliche Zustimmung des Nutzers zu lesen. Die Taktiken des Unternehmens scheinen auf eine schnelle Nutzerakquise durch fragwürdige Mittel abzuzielen.