Metacon meldet Q3-Verlust aufgrund höherer Projektkosten
Das schwedische Unternehmen Metacon verzeichnete im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 34,5 Mio. SEK. Höhere Projektkosten und Restrukturierungsmaßnahmen prägten das Quartalsergebnis.
Der schwedische Wasserstofftechnologie-Anbieter Metacon hat für das dritte Quartal 2026 einen Nettoumsatz von 34,5 Millionen SEK gemeldet, nach 40,9 Millionen SEK im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf -29,5 Millionen SEK, verglichen mit -18,3 Millionen SEK im Vorjahr.
CEO Christer Wikner erklärte, dass die unerwartet hohen Projektkosten vor allem auf massiven Zeitdruck im Zusammenhang mit Kundenfristen zurückzuführen seien. Um die Profitabilität zu verbessern, plant das Unternehmen ab Januar 2027 eine Senkung der Fixkosten um 35 Prozent. Zudem gab es im September einen Wechsel im Finanzvorstand; Mattias Brodin übernahm die Position des Interims-CFO.
Operativ konzentriert sich Metacon weiterhin auf den Ausbau der Elektrolysekapazitäten. Das Unternehmen präsentierte in Kooperation mit PERIC neue Druck-Alkali-Elektrolysesysteme und ein 20-MW-Elektrolysemodul. Zudem konnten weitere EU-Fördermittel für Forschungszwecke gesichert werden.