Kokspreise Steigen Aufgrund Engerer Logistik
Nordchinesische Stahlwerke akzeptierten am 25. Mai 2026 höhere Kokseinkaufspreise, was eine Erholung nach einem schwachen ersten Quartal signalisiert. Gestiegene Kokspreise sind auf engere Logistik und Lieferkettenbelastungen zurückzuführen.

Die Preise für metallurgische Koks stiegen Ende Mai 2026, nachdem nordchinesische Stahlproduzenten am 25. Mai höhere Einkaufspreise akzeptierten. Dies markiert eine Abkehr von einem schwachen ersten Quartal, in dem die schwache Stahlnachfrage und hohe Lagerbestände die Preise zuvor gedrückt hatten.
Das erste Quartal war für den Koksmärkte eine Herausforderung. Eine schwache Nachfrage von Stahlherstellern und hohe Lagerbestände führten zu Preisrückgängen, trotz stabiler Versorgung. Die Koksnachfrage ist eng mit der Aktivität im Bau- und Fertigungssektor verbunden.
Gegen Ende des Quartals erhöhten sich die Kosten durch eine angespanntere Logistik und steigende Frachtrisiken, was die Preiserhöhungen stützte. Die Nachhaltigkeit der Markterholung wird von der Entwicklung der Stahlproduktion abhängen.
In einer separaten Entwicklung hat das indische Stahlministerium die Abschaffung von Antidumpingzöllen auf metallurgischen Koks mit niedrigem Aschegehalt befürwortet, unter Berufung auf die Kostenbelastung, die diese Abgaben für heimische Stahlwerke darstellen. Solche Politikänderungen könnten regionale Beschaffungsentscheidungen und Landekosten erheblich beeinflussen.