Metas KI-Assistent Muse sammelt Daten über Nutzer und deren Kontakte
Meta hat einen neuen KI-Assistenten namens Muse veröffentlicht, der Daten über seine Nutzer und deren Bekannte sammelt. Die Anwendung wurde seit ihrer Veröffentlichung millionenfach heruntergeladen.

Meta hat einen neuen Assistenten für künstliche Intelligenz namens Muse auf den Markt gebracht, der Daten nicht nur von seinen Nutzern, sondern auch von deren Freunden und anderen Kontakten sammelt. Die Einführung dieser Anwendung wirft Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes auf, da sie Nutzer auffordert, auch Informationen über Personen preiszugeben, mit denen sie interagiert haben.
Muse erfreute sich nach seiner Veröffentlichung schnell großer Beliebtheit und verzeichnete Millionen von Downloads. Die Anwendung hat auch in der öffentlichen Diskussion aufgrund des Umfangs der gesammelten Daten Aufmerksamkeit erregt. Diese Entwicklung ist Teil eines breiteren Trends in der Verbrauchertechnologie, bei dem Geräte und Anwendungen zunehmend Informationen über ihre Umgebung und die darin befindlichen Personen sammeln, oft ohne deren ausdrückliche Zustimmung.
Der Muse-Assistent zielt darauf ab, personalisierte Dienste durch die Nutzung der gesammelten Daten anzubieten. Solche KI-Lösungen werden immer häufiger eingesetzt, und ihre Auswirkungen auf die Privatsphäre sind sowohl für Verbraucher als auch für Regulierungsbehörden von erheblicher Bedeutung.
Datenschutzexperten haben vor den Risiken solcher Anwendungen gewarnt. Die Datenerfassung ohne Zustimmung aller beteiligten Parteien kann zu Missbrauch führen und die Rechte des Einzelnen verletzen. Meta hat die Kritik bezüglich dieser Datenschutzbedenken bisher nicht direkt kommentiert.