Metas KI-Agent Muse: Bisher kaum Auswirkungen auf das Handelsgeschäft
Obwohl Meta von einer breiten Nutzung seines Muse-KI-Agenten berichtet, verzeichnen zahlreiche Großunternehmen kaum nennenswerte Umsätze durch die neue Technologie.

Trotz der ambitionierten Pläne von Meta, den Online-Handel durch den KI-Agenten Muse zu verändern, zeigen Unternehmensberichte aus diversen Branchen, dass der Einfluss auf das tatsächliche Kaufverhalten bisher sehr gering ist. Während Analysten befürchteten, dass KI-Shopping-Assistenten den Wettbewerb verschärfen und Gewinnmargen unter Druck setzen könnten, bleiben kurzfristige negative Auswirkungen laut Aussagen von Firmenvertretern aus.
Unternehmen wie Hilton, DoorDash und eBay bezeichnen die durch KI-Agenten generierten Buchungen und Bestellungen als vernachlässigbar. Auch Anzeichen für eine Welle von Vertragskündigungen, wie von Marktbeobachtern vermutet, sind bei Anbietern wie der Life Time Group ausgeblieben. Meta selbst betont, dass über 10 Millionen Nutzer Muse aktiviert haben, wobei ein signifikanter Anteil die Shopping-Funktion nutzt.
Trotz der derzeit geringen Transaktionsvolumina bereiten sich einige Unternehmen proaktiv auf eine zunehmende Automatisierung vor. Die Restaurantkette Chipotle hat beispielsweise begonnen, den Programmcode ihrer Webseite anzupassen, damit KI-Agenten Bestellungen und Rabatte fehlerfrei verarbeiten können. Die Branche betrachtet die Technologie weiterhin als ein Frühstadium und beobachtet die weitere Entwicklung der KI-gesteuerten Kaufvorgänge.