Metsä Fibres Bioproduktenfabrik Kemi erhält Umweltgenehmigung
Die Regionale Verwaltungsbehörde für Nordfinnland hat die Umwelt- und Wasserversorgungsgenehmigungen für Metsä Fibres Bioproduktenfabrik in Kemi erteilt. Die Genehmigung ermöglicht die Vorbereitung einer Investitionsentscheidung Anfang 2021.

Die Regionale Verwaltungsbehörde für Nordfinnland hat am 18. Dezember 2020 die Umwelt- und Wasserversorgungsgenehmigungen für die Bioproduktenfabrik von Metsä Fibre in Kemi, einem Teil der Metsä Group, erteilt. Die Umweltgenehmigung legt Grenzwerte für die Emissionen des neuen Werks fest.
Die erteilte Genehmigung ermöglicht die nächste Planungs- und Entscheidungsphase für die Investition in die Bioproduktenfabrik Kemi, eine Entscheidung wird für Anfang 2021 erwartet. Metsä Fibre analysiert derzeit die Genehmigungsbedingungen detailliert.
Die geplante Bioproduktenfabrik ist auf ein hohes Maß an Umwelt-, Material- und Energieeffizienz ausgelegt. Trotz einer erheblich gesteigerten Produktion wird erwartet, dass das neue Werk unterhalb der Emissionsgrenzwerte der bestehenden Umweltgenehmigung für die derzeitige Zellstofffabrik Kemi operieren wird. Die Anlage wird nach den Grundsätzen der besten verfügbaren Technik (BVT) gebaut und teilweise fortschrittlichere Technologien einsetzen.
Die Bioproduktenfabrik wird voraussichtlich jährlich 1,5 Millionen Tonnen Zellstoff aus Nadel- und Laubhölzern sowie weitere Bioprodukte herstellen. Die Anlage wird keine fossilen Brennstoffe verwenden und soll eine Eigenversorgung mit Strom von 250 Prozent erreichen. Die geschätzten Investitionskosten für das Projekt betragen 1,5 Milliarden Euro, die Bauzeit etwa zweieinhalb Jahre.