Metsä Group steigert operatives Ergebnis durch Kosteneinsparungen
Trotz eines schwierigen Marktumfelds verbesserte die Metsä Group ihr EBITDA im dritten Quartal dank eines konsequenten Sparprogramms.

Die Metsä Group meldete für das dritte Quartal 2026 ein vergleichbares EBITDA von 100 Millionen Euro. Dieser Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert von 39 Millionen Euro unterstreicht die Wirksamkeit des Ende 2025 eingeleiteten Sparprogramms, das bereits Einsparungen in Höhe von 200 Millionen Euro realisiert hat.
CEO Jussi Vanhanen erklärte, dass die Fortschritte bei der Effizienzsteigerung maßgeblich zur Ergebnisverbesserung beigetragen haben, auch wenn externe Belastungen bestehen bleiben. Insbesondere die gestiegenen Logistik- und Energiekosten, die auf den Konflikt im Nahen Osten zurückzuführen sind, belasteten das Quartalsergebnis mit rund 47 Millionen Euro.
Strategisch konzentriert sich das Unternehmen künftig auf die Produktion faserbasierter Verpackungen in Äänekoski, in die 25 Millionen Euro investiert werden sollen. Hingegen wurden die Pläne für den Bau einer Fabrik für Kuura-Textilfasern aufgrund mangelnder wirtschaftlicher Rentabilität aufgegeben. Das Unternehmen verzeichnete für das Quartal einen operativen Verlust von 4 Millionen Euro.