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Fertigung

Metsä Tissue investiert in Frischfaserproduktion im Werk Mänttä

Das Tissue-Geschäft von Metsä Group investiert in sein Werk in Mänttä zur Stärkung der Frischfaserstrategie. Geplant sind Investitionen in die Wasserzirkulation und die Einstellung der Produktion von Recyclingfasern.

21. Juni 2026
Metsä Tissue investiert in Frischfaserproduktion im Werk Mänttä

Das Tissue-Papiergeschäft der Metsä Group stärkt seine Strategie für Frischfasern mit erheblichen Investitionen in seinem Werk in Mänttä. Das Unternehmen plant, die Verarbeitungsausrüstung für Frischfasern zu modernisieren und die Wasserkreislaufsysteme von zwei Tissue-Papiermaschinen zu erneuern. Diese Modernisierungen zielen darauf ab, den Wasserverbrauch um schätzungsweise 75–80 % zu senken und die Energieeffizienz um 25 % zu steigern.

Die Investitionen sind Teil des bereits angekündigten, 100 Millionen Euro schweren Zukunftsprogramms des Werks, zu dem auch eine neue Produktionslinie für aus Frischfasern hergestellte Handtücher gehört, die voraussichtlich 2026 in Betrieb gehen wird. Diese strategische Neuausrichtung priorisiert die Verwendung von Frischfasern aus nordischen Wäldern als primären Rohstoff.

Parallel dazu plant Metsä Tissue, die Produktion von Recyclingfasern im Werk Mänttä einzustellen und eine Papiermaschine nach Ablauf ihrer Lebensdauer stillzulegen. Diese Veränderungen werden zu der Einleitung von Verhandlungsverfahren über Anpassungsmaßnahmen führen, von denen potenziell bis zu 35 Arbeitsplätze betroffen sein könnten. Das Unternehmen deutete auch Pläne an, fünf neue Stellen zu schaffen.

Das Werk in Mänttä produziert Tissue-Papierprodukte unter Marken wie Serla, Lambi und Katrin sowie kundenspezifische Marken. Das Unternehmen gibt an, dass diese Investitionen im Einklang mit seinen Nachhaltigkeitszielen für fossile Brennstoffe und reduzierten Wasserverbrauch stehen.

Originalquelle: metsagroup.com