Metso steigert Metallausbeute durch Umbau der Flotationszellen in Kennecott
Durch die Installation neuer Rinnensysteme in der Flotationsanlage Kennecott konnte die Kupfer- und Molybdängewinnung effizienter gestaltet werden.

Metso hat die Flotationskreisläufe im Kupfer- und Molybdänkonzentrator Kennecott in Utah technisch modernisiert. Durch den Einbau spezieller mittiger Rinnensysteme (Center Launder) in die 300-Kubikmeter-TankCell-Einheiten wurde die Leistung der Schaumzone optimiert, was zu einer höheren Metallausbeute führte.
Die Anlage stieß bei der Flotation grober Partikel in den großvolumigen Zellen an Effizienzgrenzen. Die Anpassung des Rinnendesigns reduzierte die Transportwege des Schaums um 71 Prozent, was zu einer stabileren Prozessführung beitrug. Eine dreimonatige Evaluierungsphase bestätigte eine Steigerung der Kupferausbeute um 0,74 Prozent und der Molybdänausbeute um 0,82 Prozent im Vergleich zu nicht umgebauten Anlagenkomponenten.
Zusätzlich zu den Prozessgewinnen verzeichnete der Betreiber eine Reduzierung des Energieverbrauchs der Gebläse, da durch den Umbau ein geringerer Luftstrom erforderlich war. Die Modifikation unterstreicht, wie durch gezielte technische Nachrüstungen die Rentabilität bestehender Aufbereitungsanlagen in der Rohstoffindustrie gesteigert werden kann.