Mexiko baut Vorsprung vor Brasilien bei Risikokapital in Lateinamerika aus
Mexikanische Startups sammelten im Q2 mehr Risikokapital als ihre brasilianischen Pendants, während globale Investoren ihre regionale Präsenz erhöhten.

Mexiko hat seine Führung bei der Startup-Finanzierung in Lateinamerika im zweiten Quartal fortgesetzt und Brasilien deutlich überholt, wie aus Daten von Crunchbase hervorgeht. Mexikanische Unternehmen sammelten 286 Millionen US-Dollar, während brasilianische Firmen 105 Millionen US-Dollar sicherten.
Mexikanische Startups sammelten im Quartal insgesamt 944 Millionen US-Dollar, ein Anstieg von 131 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieses Wachstum, das durch mehrere große von US-Investoren angeführte Deals angekurbelt wurde, unterstreicht die wachsende Bedeutung des Landes als Technologiezentrum in der Region.
Brasilianische Startups erhielten 350 Millionen US-Dollar, 11 Prozent weniger als im Vorjahr. Während die gesamten regionalen Finanzmittel um 47 Prozent auf 1,36 Milliarden US-Dollar stiegen, konzentrierte sich das Wachstum hauptsächlich auf Late-Stage- und Growth-Stage-Deals.
Die Konzentration der Investitionen und die Aktivität von US-Investoren wie Founders Fund und Andreessen Horowitz deuten auf die strategische Bedeutung Lateinamerikas für den globalen Kapitaleinsatz hin.