MHI-Studie: Kostensenkungspotenziale bei grünem Wasserstoff aus Indien
Mitsubishi Heavy Industries hat analysiert, wie durch eine optimierte Wertschöpfungskette die Kosten für in Indien produzierten grünen Wasserstoff und Ammoniak gesenkt werden können.
Mitsubishi Heavy Industries (MHI) hat die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Produktion und des Exports von grünem Wasserstoff und Ammoniak aus Indien untersucht. Die vom japanischen Wirtschaftsministerium (METI) unterstützte Studie zielte darauf ab, die Kostenstruktur für den Export in Länder wie Singapur durch eine effizientere Gestaltung der Wertschöpfungskette zu verbessern.
In Zusammenarbeit mit dem indischen Partner Hygenco nutzte MHI mathematische Modelle, um die Anlageauslegung und Logistikprozesse zu optimieren. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Nutzung lokaler Kapazitäten für erneuerbare Energien in Kombination mit einer präzisen operativen Abstimmung erhebliche Einsparungen ermöglicht.
Basierend auf diesen Daten hat MHI den Behörden in Indien und Singapur Empfehlungen zur Schaffung von Nachfrage und zur Senkung von Investitionskosten unterbreitet. Das Unternehmen plant, die Gespräche fortzusetzen, um den Aufbau einer klimaneutralen Kraftstoffinfrastruktur weiter voranzutreiben.