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Fertigung

Michelin entwickelt digitale Zwillinge zur Reifenüberwachung

Michelin hat einen digitalen Zwilling, ein virtuelles Reifenmodell, entwickelt, das keine Sensoren im Reifen benötigt. Die Lösung nutzt vorhandene Fahrzeugsensoren zur Datenerfassung.

7. Juni 2026
Michelin entwickelt digitale Zwillinge zur Reifenüberwachung
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der französische Reifenhersteller Michelin hat seine neue digitale Zwilling-Technologie vorgestellt, die eine vorausschauende Reifenüberwachung ohne dedizierte Sensoren im Reifen selbst ermöglicht. Die Lösung nutzt die vorhandenen Fahrzeugsensoren und kombiniert deren Daten mit Michelins Fachwissen und über ein Jahrzehnt gesammelten Daten zum Reifenverhalten.

Ein digitaler Zwilling ist eine virtuelle Darstellung der Reifenleistung während seiner gesamten Lebensdauer. Er wird kontinuierlich mit Echtzeitdaten von den Fahrzeugsensoren aktualisiert. Michelins neue Technologie soll die Sicherheit, Leistung und das Fahrerlebnis verbessern, indem sie Reifenverschleiß vorhersagt und die Reifenfunktion optimiert. Das Unternehmen glaubt, dass vernetzte Reifen ein entscheidendes Element der zukünftigen Mobilität sind.

Laut Michelin funktioniert die Lösung markenübergreifend für alle Reifen- und Fahrzeugmarken und erfordert keine internen Reifensensoren. Dies macht sie zu einer integrierten und benutzerfreundlichen Lösung für moderne, softwaredefinierte Fahrzeuge. Das Unternehmen betont sein Ziel, Reifen zu einer intelligenten Fahrzeugkomponente zu machen, die Straßenzustände genauer interpretieren kann.

Die Kernfunktionen der Technologie umfassen vorausschauende Wartungslösungen wie die Überwachung von Reifenverschleiß und Reifendruck sowie Vorhersagen zur Lebensdauer von Reifen basierend auf dem Verschleiß. Zukünftige Erweiterungen der Lösung werden die Lasterfassung und die Beurteilung der Reifenhaftung, einschließlich der Erkennung von Aquaplaning-Risiken, umfassen. Michelin plant weitere Investitionen in den digitalen Zwilling, um zukünftig neue Funktionen auf den Markt zu bringen.

Originalquelle: michelin.com