Michelin betont über ein Jahrhundert Engagement für das Wohl der Mitarbeiter
Der Reifenhersteller Michelin hat sein historisches Engagement für das soziale Wohl und die Unterstützung seiner Mitarbeiter und deren Familien seit über einem Jahrhundert betont. Das Unternehmen gründete früh Schulen, Gesundheitszentren und Wohnungen.

Der Reifenhersteller Michelin hat historisch gesehen großen Wert auf das soziale Wohlbefinden und die Unterstützung seiner Mitarbeiter und deren Familien gelegt. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat das Unternehmen Programme wie Bonus- und Gewinnbeteilungssysteme eingeführt, und im Jahr 1910 wurde eine Genossenschaft gegründet, um die Mitarbeiter mit Lebensmitteln und Konsumgütern zu versorgen.
Michelin kümmerte sich auch um Wohnraum und baute zwischen 1919 und 1923 rund 8.000 bezahlbare Wohnungen für seine Belegschaft. Das Unternehmen bot kostenlose ärztliche Untersuchung an und eröffnete in den 1930er Jahren seinen ersten Kindergarten, damit Frauen ihre Babys während der Arbeitszeit stillen konnten. Bildung war ebenfalls ein wichtiger Schwerpunkt mit der Einrichtung von Ausbildungszentren und Abendkursen für Mitarbeiter.
Soziale Innovation scheint seit der Gründung ein zentraler Bestandteil der Michelin-Gruppe zu sein, der über technologische Fortschritte hinausgeht. Der 1911 gegründete Sportverein ASM bot den Mitarbeitern Freizeitmöglichkeiten, darunter ein Schwimmbad, das viele Jahre lang das einzige in der Region war.
Michelin Group CEO Florent Menegaux erklärte kürzlich, dass die Ziele des Unternehmens nur durch Berücksichtigung des menschlichen Faktors erreichbar seien. Er betonte, dass sich das Unternehmen um seine Mitarbeiter sowie um die breiteren Gemeinschaften und Regionen kümmere, in denen es tätig ist. Dieses Erbe leitet die Michelin-Gruppe weiterhin an und integriert soziale Verantwortung mit ihren wirtschaftlichen und ökologischen Zielen.