Michelin integriert vernetzte Reifentechnologie
Michelin verbessert Reifensicherheit und Nachhaltigkeit durch vernetzte Technologie mittels Sensoren und RFID-Chips zur Datenerfassung. Ziel ist die Steigerung der Fahreffizienz und Reduzierung von Umweltauswirkungen.

Der Reifenhersteller Michelin treibt seine Technologieentwicklung voran und integriert vernetzte Funktionen in seine Reifen. Das Unternehmen nutzt Tire Mounted Sensors (TMS), um Echtzeitdaten über Reifendruck und -temperatur zu sammeln, die dann durch Algorithmen in nutzbare Informationen umgewandelt werden.
Diese vernetzten Reifen verfügen zudem über integrierte Radio Frequency Identification (RFID)-Chips, die als digitale Identifikationskarte für jeden Reifen dienen. Dieser Chip speichert Informationen zur Herstellung und zu den Materialien, was für eine effiziente Wiederverwertung und die Nutzung hochwertiger Sekundärrohstoffe unerlässlich ist und Michelin bei seinen Zielen zur Kreislaufwirtschaft unterstützt.
Michelin verfolgt mit seinen vernetzten Lösungen das Ziel, eine nachhaltigere Mobilität zu fördern. Die bereitgestellten Daten ermöglichen eine Optimierung der Reifen,»nutzung, erhöhen die Sicherheit und verbessern die Betriebseffizienz. Dieser Ansatz wird durch Algorithmen ergänzt, die Reifenverschleiß und -grip bewerten und so den Fahrzeugherstellern (OEMs) erweiterte Funktionen bieten.
Mit über 15 Jahren Erfahrung in der vernetzten Reifentechnologie hat Michelin bereits mehr als 200.000 Fahrzeuge ausgestattet, von Bergbaumaschinen bis hin zu Premium-Elektroautos. Das Unternehmen nutzt Daten aus dem Motorsport, wie der Formel E, zur Beschleunigung von Forschung und Entwicklung in diesem Bereich.