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Fertigung

Michelin reduziert Partikelemissionen durch Reifenverschleiß

Michelin forscht aktiv an der Reduzierung der Umweltauswirkungen von Reifenverschleißpartikeln, entwickelt neue Materialien und setzt sich für regulatorische Änderungen ein.

20. Juni 2026
Michelin reduziert Partikelemissionen durch Reifenverschleiß
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der Reifenhersteller Michelin hat sich in den letzten Jahren auf die Reduzierung der Emissionen von Reifenverschleißpartikeln (TRWP) konzentriert. Diese Partikel entstehen durch Reibung zwischen Reifen und Fahrbahn, und Michelin untersucht seit Jahren deren Entstehung und Umweltauswirkungen.

Laut Unternehmensangaben zeigen internationale Studien, dass Reifenverschleißpartikel nur geringfügig zur Luftverschmutzung beitragen und weniger als 1 % der PM10- und unter 0,3 % der PM2,5-Werte ausmachen. Ihre Auswirkungen auf Boden und Wasser hängen jedoch vom Abstand der Emissionszonen zu Gewässern ab. Eine Substanz namens 6PPD-Quinon, die beim Reifenverschleiß entsteht, wurde als giftig für bestimmte Meeresorganismen identifiziert.

Michelin hat 2022 ein eigenes Forschungsprogramm gestartet, um einen Ersatz für 6PPD zu finden, eine für die Reifensicherheit wichtige Substanz. Das Unternehmen nutzt seine Materialkompetenz zur Entwicklung leichterer und langlebigerer Reifen, was zu reduzierter Abnutzung führt.

Michelin berichtet, dass die Partikelemissionen seiner Produkte zwischen 2015 und 2020 um 5 % gesunken sind. Der deutsche Automobilclub ADAC hat Michelin als führend bei der Reduzierung von Partikelemissionen durch Reifenverschleiß anerkannt und festgestellt, dass Michelin-Reifen durchschnittlich 26 % weniger Partikel emittieren als vergleichbare Premium-Konkurrenzprodukte.

Originalquelle: michelin.com