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Fertigung

Michelin setzt auf Netto-Null-Emissionen bis 2050

Der Reifenhersteller Michelin hat einen ehrgeizigen Dekarbonisierungsplan vorgelegt, der bis 2050 Netto-Null-Emissionen anstrebt. Die Strategie konzentriert sich auf die Reduzierung von Emissionen in Betrieb und Lieferkette.

24. September 2026
Michelin setzt auf Netto-Null-Emissionen bis 2050
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der globale Reifenhersteller Michelin hat seine Verpflichtung zum Klimaschutz durch eine aktualisierte Dekarbonisierungsstrategie bekräftigt, die bis 2050 Netto-Null-Emissionen zum Ziel hat. Dieser Plan ist in die umfassendere „All Sustainable“-Vision des Unternehmens integriert.

Die Strategie des Unternehmens priorisiert signifikante Reduzierungen der Kohlendioxidemissionen aus seinen Produktionsstätten, der Logistik und der Lieferkette bis 2030. Gleichzeitig investiert Michelin in die Entwicklung energieeffizienterer Reifen und in die Förderung kohlenstoffarmer Mobilitätslösungen, einschließlich der Infrastruktur für wasserstoffbetriebene Transporte.

Michelin blickt auf eine Geschichte von Umweltinitiativen zurück und brachte 1992 seinen ersten energiesparenden „grünen“ Reifen auf den Markt, um den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen zu senken. Die Klimastrategie von 2021 steht im Einklang mit der „Race to Zero“-Kampagne und zielt darauf ab, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Die Ziele des Unternehmens wurden von der Science Based Targets initiative (SBTi) validiert. Die Bewertung umfasst den gesamten Lebenszyklus des Reifens, von der Rohstoffbeschaffung bis zur Entsorgung und Wiederverwertung. Die Emissionen werden in Scope 1 (direkte Emissionen), Scope 2 (eingekaufte Energie) und Scope 3 (indirekte Emissionen aus der Wertschöpfungskette) erfasst.

Originalquelle: michelin.com