Micron erhöht US-Investitionsplan auf 250 Milliarden Dollar bis 2035
Micron Technology kündigte am 9. Juli an, seine Investitionen in den USA bis 2035 auf über 250 Milliarden Dollar zu erhöhen, eine Steigerung gegenüber der früheren Planung von 200 Milliarden Dollar. Die erweiterte Investition reagiert auf die steigende Nachfrage im Bereich KI und die Bemühungen der USA, die heimische Chip-Produktion zu stärken.

Micron Technology hat am 9. Juli angekündigt, seine Investitionen in den Vereinigten Staaten bis 2035 auf über 250 Milliarden Dollar zu erhöhen. Dies stellt eine Aufstockung der früheren Planung von 200 Milliarden Dollar dar. Die erweiterte Investitionssumme ist eine Reaktion auf die stark gestiegene Nachfrage nach Technologien für künstliche Intelligenz (KI) und die strategischen Bestrebungen der US-Regierung, die heimische Halbleiterproduktion zu stärken.
Die Investitionspläne des Unternehmens konzentrieren sich hauptsächlich auf Microns Standorte in New York, Idaho und Virginia. Micron prognostiziert, dass diese Initiativen über 90.000 Arbeitsplätze in den gesamten USA schaffen werden. Ein Teil der Investition, 3 Milliarden Dollar, ist für die Stärkung der heimischen Halbleiterlieferkette vorgesehen, darunter 500 Millionen Dollar für die Siliziumwafer-Fabrik von GlobalWafers.
Die frühere US-Expansionsplanung von Micron im Umfang von 200 Milliarden Dollar umfasste den Aufbau von zwei Fertigungsanlagen in Idaho, bis zu vier in New York sowie die Modernisierung und Erweiterung der Anlage in Virginia. Die Projekte in Idaho und New York sind speziell darauf ausgerichtet, die Produktion von hochmodernen DRAM- und High Bandwidth Memory (HBM)-Chips zu unterstützen, die für KI-Anwendungen unerlässlich sind. Die Produktion in der ersten Anlage in Idaho soll 2027 beginnen.
Im Dezember 2024 erhielt Micron im Rahmen des U.S. CHIPS Act Fördermittel in Höhe von bis zu 6,165 Milliarden Dollar für seine Projekte in Idaho und New York. Regierungsvertreter schätzen, dass diese Entwicklungen den Anteil der USA an der Herstellung von fortschrittlichen Speicherchips bis 2035 auf etwa 10 Prozent steigern könnten.