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Technologie

Microsoft führt CLAT-Unterstützung für Windows 11 zur IPv6-Migration ein

Mit der Integration von CLAT in Windows 11 ermöglicht Microsoft die Nutzung von IPv4-Anwendungen in reinen IPv6-Netzwerken.

3. November 2026

Microsoft hat mit der Version 25H2 von Windows 11 den Customer-side Translator (CLAT) eingeführt. Diese Funktion soll sicherstellen, dass Anwendungen, die zwingend auf IPv4-Adressen angewiesen sind, auch in modernen Netzwerken ohne natives IPv4-Protokoll weiterhin funktionieren.

Die Lösung basiert auf der 464XLAT-Architektur. Dabei wandelt der Client den IPv4-Datenverkehr in IPv6 um, der anschließend durch einen netzwerkseitigen NAT64/PLAT-Dienst wieder in IPv4 übersetzt wird. Die Konfiguration erfolgt dabei weitgehend automatisiert über DNS-Anfragen oder Router-Informationen, was manuelle Eingriffe seitens der Nutzer überflüssig macht.

Für Unternehmen vereinfacht diese Neuerung die Umstellung auf reine IPv6-Infrastrukturen. Da nicht sofort alle Anwendungen auf den neuen Standard umgestellt werden müssen, lassen sich die Kosten für die Wartung von Dual-Stack-Netzwerken sowie der Bedarf an knappen IPv4-Adressen effektiv senken.

Originalquelle: ithome.com