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Technologie

Microsoft legt neue KI-Datenschutzregeln für Schulen fest

Microsoft hat neuen KI-Sicherheits- und Datenschutzprinzipien für Schulen zugestimmt. Die Einigung mit einer großen Lehrergewerkschaft erfolgte eine Woche, nachdem zwei Schulsysteme KI für Schüler verboten hatten.

9. September 2026
Microsoft legt neue KI-Datenschutzregeln für Schulen fest

Microsoft hat neue Datenschutz- und Sicherheitsprinzipien für den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) im Bildungsbereich festgelegt, als Reaktion auf wachsende Bedenken hinsichtlich der Nutzung von Schülerdaten. Die Vereinbarung mit der American Federation of Teachers (AFT), der zweitgrößten Lehrergewerkschaft der USA, und ihrer New Yorker Sektion, der United Federation of Teachers (UFT), verpflichtet Microsoft zu zehn Prinzipien, die von Schulbezirken rechtlich durchgesetzt werden können.

Zu den Kernbestimmungen der Vereinbarung gehört Microsofts Zusage, seine KI-Modelle nicht mit Daten von Schülern oder Lehrern zu trainieren. Das Unternehmen verpflichtet sich außerdem, den Umfang der von ihm gesammelten Daten zu begrenzen und Familien klare und verständliche Erklärungen zur Funktionsweise seiner KI-Tools zu geben.

Die Ankündigung erfolgt inmitten einer verstärkten Überprüfung von KI in Schulen. Nur eine Woche zuvor hatten zwei bedeutende Schulsysteme Verbote für für Schüler zugängliche KI-Tools erlassen, was eine breitere Debatte im Bildungssektor unterstreicht.

Microsoft zielt darauf ab, diese Bedenken auszuräumen und Schulen einen sichereren Rahmen für die Einführung von KI-Technologien zu bieten. Der vertragliche Charakter der Vereinbarung gibt den Bezirken Möglichkeiten, die Einhaltung der genannten Prinzipien sicherzustellen.

Originalquelle: theverge.com