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Technologie

Microsoft schließt kritische Sicherheitslücke im Edge-Browser

Microsoft hat eine kritische Zero-Day-Sicherheitslücke im Edge-Browser geschlossen. Die Schwachstelle ermöglichte die Ausführung von Schadcode über manipulierte Webseiten aus der Ferne, was zu einer vollständigen Systemübernahme führen konnte.

26. Juli 2026
Microsoft schließt kritische Sicherheitslücke im Edge-Browser

Microsoft hat eine kritische Sicherheitslücke im Edge-Browser behoben, die die Ausführung von Schadcode über manipulierte Webinhalte aus der Ferne erlaubte. Die als Zero-Day-Schwachstelle (CVE-2024-7971) klassifizierte Lücke versetzte Angreifer in die Lage, bösartigen Code auf dem System eines Nutzers auszuführen. Im schlimmsten Fall hätte dies zu Datendiebstahl, Installation von Malware oder einer vollständigen Übernahme des Systems führen können.

Zero-Day-Schwachstellen sind besonders gefährlich, da sie ausgenutzt werden, bevor Entwickler davon Kenntnis erlangen, und Nutzer ungeschützt bleiben, bis ein Patch verfügbar ist. Microsoft bestätigte, dass die Schwachstelle aktiv ausgenutzt wurde, was die dringende Notwendigkeit eines Updates unterstreicht.

Nutzer werden dringend aufgefordert, das neueste Update umgehend zu installieren. Dies kann in der Regel manuell über das Menü 'Hilfe und Feedback' in Edge unter 'Über Microsoft Edge' erfolgen. Nach der Aktualisierung sollte die Browser-Version mindestens 128.0.2739.42 betragen. In einigen Fällen wurden automatische Updates nicht ausgeliefert; die manuelle Aktualisierung über den Browser selbst war erfolgreich, wo Windows-Updates auf Betriebssystemebene fehlschlugen.

Die bereitgestellte Korrektur ist essenziell, um Nutzer vor webbasierten Bedrohungen zu schützen. Trotz der Spezifität für den Edge-Browser stellt die weite Verbreitung eine signifikante Cybersicherheitsbedrohung dar.

Originalquelle: heise.de