Microsoft baut Stellen bei Spieleentwicklern ab
Microsoft hat Berichten zufolge einen erheblichen Teil der Belegschaft von id Software und Bethesda entlassen, was auf breitere Kürzungen in der Xbox-Division folgt. Die Entlassungen scheinen Entwicklungsteams innerhalb der Studios zu betreffen.

Microsoft hat Berichten zufolge erhebliche Entlassungen bei seinen Spieleentwicklungsstudios id Software und Bethesda vorgenommen. Dies folgt auf die gestrige Ankündigung von 3.200 Stellenstreichungen, die die breitere Xbox-Division betreffen. Während offizielle Erklärungen Kürzungen im Xbox-Plattformteam und in überflüssigen Managementebenen hervorhoben, deuten Informationen aus der Gaming-Community auf tiefgreifende Auswirkungen auf Entwicklungstalente hin.
Der erfahrene Programmierer Michael Maynard gab auf LinkedIn an, zu den etwa 50% des id Software-Teams zu gehören, die am Montag entlassen wurden. Sein Ausscheiden und Berichte von anderen deuten auf eine signifikante Personalreduzierung in dem Studio hin, das für Franchises wie Doom und Quake verantwortlich ist. Obwohl Microsofts CEO Asha Sharma Optimierungen und überflüssiges Management als Gründe für die allgemeinen Xbox-Kürzungen nannte, deutet die spezifische Auswirkung auf diese Studios auf eine tiefere Umstrukturierung hin.
Das Magazin Game Developer hat unter Berufung auf anonyme Quellen diese Berichte bestätigt und schätzt, dass etwa 90 Mitarbeiter bei id Software betroffen waren. Dies geschieht kurz nach der Veröffentlichung des ersten herunterladbaren Inhalts für das neu angekündigte Doom: The Dark Ages, was Fragen hinsichtlich der zukünftigen operativen Kapazität des Studios aufwirft.
Auch Bethesda, bekannt für Titel wie The Elder Scrolls und Fallout, hat Berichten zufolge erhebliche Personalveränderungen erfahren. Die genaue Anzahl der betroffenen Mitarbeiter bei Bethesda wurde nicht offiziell bestätigt, aber Branchenbeobachter gehen davon aus, dass die Kürzungen beträchtlich sind und mit den breiteren Konsolidierungsbemühungen von Xbox zusammenfallen. Die langfristigen Auswirkungen auf diese Studios und ihre kommenden Projekte bleiben eine zentrale Sorge für die Spielebranche.