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Technologie

Microsoft streicht 4.800 Stellen, vor allem im Vertrieb und bei Xbox

Microsoft kündigte an, rund 4.800 Stellen abzubauen, was 2,1 Prozent der weltweiten Belegschaft entspricht. Die Kürzungen betreffen hauptsächlich den Vertrieb und die Xbox-Sparte. Das Unternehmen bot zudem freiwillige Abfindungspakete an.

6. Juli 2026
Microsoft streicht 4.800 Stellen, vor allem im Vertrieb und bei Xbox
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Microsoft hat eine neue Entlassungswelle eingeleitet und kündigte den Abbau von rund 4.800 Arbeitsplätzen an. Diese Kürzungen machen 2,1 Prozent der weltweiten Belegschaft des Unternehmens aus und werden hauptsächlich die Vertriebs- und Xbox-Geschäftsbereiche betreffen. Diese Nachricht folgt auf eine Periode erheblicher Investitionen des Technologieriesen in KI-Infrastruktur.

Kathleen "Kay" Coleman, Microsofts Personalleiterin, erläuterte in einer internen Mitteilung, dass die Xbox-Abteilung plant, ihre Mitarbeiterzahl in diesem Geschäftsjahr um 20 Prozent zu reduzieren, wobei 1.600 dieser Stellen in der Ankündigung vom Montag enthalten waren. Dieser Schritt erfolgt, während der breitere Technologiesektor mit wirtschaftlichem Druck kämpft und gleichzeitig stark in künstliche Intelligenz investiert.

Diese jüngste Entlassungswelle folgt auf erhebliche Stellenstreichungen im Vorjahr. Im Mai baute Microsoft 6.000 Stellen ab, gefolgt von weiteren 9.000 im Juli, was zusammen etwa 4 Prozent der damaligen Belegschaft ausmachte. Vor diesen jüngsten Kürzungen beschäftigte Microsoft weltweit über 220.000 Mitarbeiter. Anfang dieses Jahres führte das Unternehmen auch ein freiwilliges Ruhestandsprogramm ein, das von etwa einem Drittel der anspruchsberechtigten Mitarbeiter angenommen wurde und dazu beitrug, die Notwendigkeit erzwungener Entlassungen zu mildern.

Diese Maßnahmen spiegeln einen breiteren Trend in großen Technologieunternehmen wider. Firmen wie Meta, Amazon, Google und Coinbase haben ebenfalls kürzlich Entlassungen angekündigt. Coleman stellte in ihrer Mitteilung klar, dass die gestrichenen Stellen nicht direkt durch KI ersetzt werden, obwohl KI die Arbeitsfunktionen verändert und bestimmte Aufgaben automatisiert. Das Unternehmen strebt danach, Ressourcen und Personal auf strategische Wachstumsbereiche, einschließlich der KI-Entwicklung, umzuverteilen.

Originalquelle: ithome.com