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Technologie

Microsoft Defender: Zero-Day-Schwachstelle ShieldBreak bestätigt, Reparatur läuft

Microsoft hat eine Zero-Day-Schwachstelle in seiner Microsoft Defender Antivirensoftware namens ShieldBreak eingeräumt. Der Fehler könnte es Angreifern ermöglichen, SYSTEM-Berechtigungen auf Windows-Geräten zu erlangen.

18. August 2026
Microsoft Defender: Zero-Day-Schwachstelle ShieldBreak bestätigt, Reparatur läuft
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Microsoft hat eine Zero-Day-Schwachstelle in seiner Microsoft Defender Antivirensoftware bestätigt, die als ShieldBreak bezeichnet wird. Sicherheitsforscher deckten die Lücke auf, die es jedem Windows-Benutzerkonto ermöglichen könnte, SYSTEM-Rechte zu erlangen und somit die vollständige Kontrolle über das betroffene Gerät zu übernehmen.

Das Unternehmen gab an, dass das Problem in der Microsoft Malware Protection Engine, die von Defender genutzt wird, identifiziert wurde und dass aktiv an einer Behebung gearbeitet wird. Die Schwachstelle steht Berichten zufolge im Zusammenhang mit einer zuvor behobenen Lücke, Rogue Planet (CVE-2026-50656), wobei Forscher die ursprüngliche Korrektur als unvollständig einstuften.

Obwohl sowohl ShieldBreak als auch Rogue Planet auf Microsoft Defender abzielen, unterscheiden sie sich in ihrer Ausführungsmethode. Rogue Planet manipulierte Dateipfade, während ShieldBreak Zeitfenster bei API-Aufrufen während des Scannens durch Defender nutzt, um Inhalte auszutauschen. Diese Erkenntnisse unterstreichen die fortwährende Notwendigkeit, Sicherheitssoftware angesichts sich entwickelnder Bedrohungen zu überwachen.

Microsoft hat angekündigt, dass sein Sicherheitsteam den Vorfall untersucht und bestrebt ist, ein Korrekturlösung schnellstmöglich bereitzustellen. Benutzern wird empfohlen, ihre Defender-Software stets aktuell zu halten.

Originalquelle: ithome.com