Microsofts Emissionen stiegen um 25 Prozent, angetrieben durch Datencenter-Ausbau
Microsofts Treibhausgasemissionen stiegen im letzten Jahr um etwa 25 Prozent, hauptsächlich aufgrund der Erweiterung seiner Datencenter-Infrastruktur. Das Technologieunternehmen strebt weiterhin an, bis 2030 CO2-negativ zu werden.

Microsoft verzeichnete einen deutlichen Anstieg seiner Treibhausgasemissionen um etwa 25 Prozent im vergangenen Jahr. Das Unternehmen führt diesen Anstieg hauptsächlich auf die Erweiterung seiner Datencenter-Infrastruktur zurück, die für die Unterstützung seiner Dienste, einschließlich KI, entscheidend ist.
Der Bericht hebt hervor, dass ein erheblicher Teil dieses Anstiegs auf Scope 2-Emissionen zurückzuführen ist, die mit dem für den Betrieb bezogenen Strom zusammenhängen. Obwohl Microsoft das Ziel verfolgt, 100 Prozent seines Stromverbrauchs mit CO2-freien Quellen zu decken, hat der rasche Ausbau von Datencentern den gesamten Energiebedarf erhöht.
Dieser Trend deckt sich mit ähnlichen Berichten anderer großer Technologieunternehmen. Amazon meldete einen Anstieg seiner CO2-Emissionen um 16 Prozent, während Google einen Anstieg von 18 Prozent im letzten Jahr verzeichnete – die größte jährliche Steigerung für das Unternehmen. Diese Zahlen unterstreichen den wachsenden Energie-Fußabdruck von Datencentern.
Trotz des Emissionsanstiegs bekräftigte Microsoft sein langfristiges Ziel, bis 2030 CO2-negativ zu werden. Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass es den Kauf von „unbundled“ erneuerbaren Energiezertifikaten eingestellt hat, einer Praxis, die wegen ihres potenziell mangelnden direkten Umwelteinflusses kritisiert wird. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen auf Direktinvestitionen in neue Erzeugungskapazitäten für saubere Energie.