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Technologie

Microsoft wegen Wertpapierbetrug verklagt – Copilot-Probleme führen zu Aktienfall

Gegen Microsoft wurde eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs eingereicht, nachdem die Aktie um 10 % gefallen war. Die Klage behauptet, das Unternehmen habe Anleger über die Leistung seines KI-Chatbots Copilot und der Azure-Cloud-Plattform getäuscht.

21. Juli 2026
Microsoft wegen Wertpapierbetrug verklagt – Copilot-Probleme führen zu Aktienfall

Microsoft sieht sich mit einer Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs konfrontiert, die im Namen seiner Investoren eingereicht wurde, nachdem der Aktienkurs des Unternehmens erheblich gefallen war. Die Klage behauptet, dass Microsoft seine Aktionäre über die tatsächliche Leistung seiner KI-Chatbot-Funktion Copilot und seiner Cloud-Computing-Plattform Azure in die Irre geführt hat.

Laut der Klageschrift, eingereicht von der Anwaltskanzlei Bleichmar Fonti & Auld LLP, soll Microsoft falsche und irreführende Angaben gemacht haben. Es wird behauptet, dass das Unternehmen die Funktionalität und die Nutzerakzeptanz von Copilot übertrieben dargestellt habe, was zu überhöhten Erwartungen hinsichtlich des Umsatzwachstums von Azure geführt habe. Die Klage legt dar, dass Copilot stattdessen unter erheblichen Funktionsproblemen litt, was das Umsatzwachstum von Azure gefährdete und die Nutzergewinnung behinderte.

Der Aktienkurs von Microsoft fiel Anfang 2026 um 10 %, nachdem das Unternehmen enttäuschende Finanzergebnisse für das zweite Geschäftsquartal 2026 bekannt gab. Berichten zufolge gab das Unternehmen auch an, dass das Wachstum von Azure sich verlangsamt habe und die Anzahl der Premiumkunden für Microsoft 365 Copilot deutlich unter den Erwartungen der Analysten lag.

Weitere Berichte, unter anderem vom Wall Street Journal, beleuchteten die Probleme mit Copilot, einschließlich Schwierigkeiten bei der Markenpositionierung und Benutzererfahrung, die zu einem Verlust von Marktanteilen führten. Die Sammelklage ist beim U.S. District Court for the Western District of Washington anhängig, mit einer Frist für die Benennung des Hauptklägers am 11. August 2026.

Originalquelle: prnewswire.com