Microsoft erzwingt Upgrade-Werbung in Office-Anwendungen
Microsoft hat begonnen, hartnäckige Upgrade-Aufforderungen in seinen Office-Anwendungen anzuzeigen, was zu Nutzerunzufriedenheit führt. Selbst zahlende Microsoft 365-Abonnenten berichten, dass sie die neuen Werbebanner nicht schließen können.

Microsoft führt Berichten zufolge kontinuierliche Upgrade-Aufforderungen in seiner Office-Suite ein, einschließlich Anwendungen wie Word, Excel und PowerPoint. Diese Anzeigen erscheinen als Banner in der oberen rechten Ecke der Anwendungen und leiten Nutzer zu Optionen für die Aktualisierung ihrer Abonnementpläne weiter. Insbesondere Nutzer, die Microsoft 365 abonnieren, haben angegeben, dass sie diese Werbung nicht schließen können.
Das Banner mit einem Raute-Symbol zeigt die Meldung "Aktualisieren Sie Ihren (Abonnement-)Plan". Ein Klick auf das Banner öffnet ein neues Fenster, das den aktuellen Plan des Nutzers detailliert darstellt und verfügbare Optionen für ein Upgrade auf persönliche oder geschäftliche Microsoft 365-Abonnements präsentiert. Diese aktualisierten Pläne werden mit Vorteilen wie erhöhten Copilot-Nutzungslimits, erweitertem Cloud-Speicher und verbessertem Schutz vor Ransomware beworben.
Dieser Schritt hat bei einigen Nutzern, die bereits für Microsoft 365 bezahlen, zu Frustration geführt. Sie argumentieren, dass solche Aufforderungen für bestehende Abonnenten unnötig sind und das Softwareerlebnis beeinträchtigen. Das Feedback deutet darauf hin, dass Nutzer mit Familienplänen aufgefordert werden, auf höhere Stufen aufzurüsten, insbesondere für erweiterte KI-Funktionen, mit monatlichen Kosten von 19,99 US-Dollar (oder einem Aktionspreis von 9,99 US-Dollar für den ersten Monat).
Beschwerden und Rückmeldungen bezüglich der nicht schließbaren Werbeinhalte sind auf verschiedenen Plattformen aufgetaucht, darunter in Office-Community-Foren und auf offiziellen Feedback-Kanälen für Excel und Word. Kritiker bezeichnen die Banner als aufdringlich und als Beeinträchtigung der Benutzerfreundlichkeit in kostenpflichtiger Software. Microsoft hat sich zu dem Nutzerfeedback noch nicht geäußert und auch nicht angedeutet, ob dieses Design geändert wird. Dieser Ansatz wird mit ähnlichen vergangenen Kontroversen im Zusammenhang mitWerbeaufforderungen in Microsoft Teams verglichen.