Microsoft verbessert Windows 11-Menüs bei sinkenden PC-Lizenzumsätzen
Microsoft rollt eine Vorabversion für Windows 11 aus, die eine Anpassung des Kontextmenüs ermöglicht. Die Änderung folgt auf einen Rückgang der PC-Lizenzverkäufe.

Microsoft testet derzeit eine Vorabversion für Windows 11 (KB5127936), mit der Nutzer erstmals das Kontextmenü bei Rechtsklick anpassen können. Die Änderung reagiert auf anhaltende Kritik an der bisherigen Menüstruktur, die häufig verwendete Befehle in Untermenüs verbarg. Nutzer können nun Befehle nach ihren Anforderungen anordnen und konfigurieren.
Der Zeitpunkt dieser Anpassung fällt mit Microsofts jüngstem Quartalsbericht zusammen, der einen Rückgang bei den Umsätzen aus Windows-Lizenzen für neue PCs belegt. Beobachter werten die Modifikationen als Versuch des Unternehmens, die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen und die Abhängigkeit von Drittanbieter-Skripten zu verringern, die viele Nutzer zur Anpassung des Systems einsetzten.
Zusätzlich führt das Update die Funktion "Cloud Rebuild" ein. Dieses Wiederherstellungs-Tool erlaubt es, Windows 11 und notwendige Treiber direkt über die Cloud neu zu installieren, selbst wenn das bestehende Betriebssystem nicht mehr startet. Microsoft weist darauf hin, dass es sich dabei um eine Neuinstallation handelt, bei der vorhandene Dateien und Anwendungen nicht übernommen werden.