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Technologie

Microsoft führt eigene KI-Modelle ein – behauptet Kosteneinsparungen von bis zu 89%

Microsoft AI hat zwei neue, intern entwickelte KI-Modelle zur öffentlichen Vorschau freigegeben. Das Unternehmen gibt an, dass diese Modelle die Kosten im Vergleich zu denen von OpenAI um bis zu 89 % senken können.

23. Juli 2026
Microsoft führt eigene KI-Modelle ein – behauptet Kosteneinsparungen von bis zu 89%

Microsoft AI hat am Mittwoch zwei neue, intern entwickelte KI-Modelle in die öffentliche Vorschau eingeführt: MAI-Image-2.5-Pro, beschrieben als sein bildgenerierendes Modell mit der bisher höchsten Wiedergabetreue, und MAI-Voice-2-Flash, ein Sprachmodell für hochvolumige Unternehmensanwendungen.

Das Unternehmen gab an, dass diese Modelle im Vergleich zu denen von OpenAI erhebliche Kostensenkungen bieten. Die neuen Modelle sind bereits in mehreren Microsoft-Produkten integriert, darunter Bing, PowerPoint, OneDrive, Dynamics 365, Excel, GitHub Copilot und Azure, was eine Verlagerung hin zur Nutzung eigener Kapazitäten darstellt.

MAI-Image-2.5-Pro ist für hochwertige Bildgenerierungsaufgaben konzipiert, einschließlich detaillierter Bearbeitung und präziser Textdarstellung in Bildern. MAI-Voice-2-Flash hingegen konzentriert sich auf Geschwindigkeit und Kosteneffizienz für Anwendungen wie Callcenter und Echtzeit-Sprachdienste, bei denen große Volumina verarbeitet werden.

Die Implementierung dieser Modelle hat angeblich zu erheblichen Einsparungen im gesamten Microsoft-Ökosystem geführt. Beispielsweise sollen in PowerPoint die GPU-Kosten durch den Einsatz von MAI-Image-2.5 im Vergleich zu OpenAI's GPT-Image-2 um bis zu 84 % reduziert werden. Im Dynamics 365 Contact Center sollen die GPU-Kosten durch MAI-Voice-2-Flash um bis zu 89 % gesunken sein.

Diese Strategie der Entwicklung maßgeschneiderter Modelle für spezifische Anwendungsfälle zielt darauf ab, optimale Leistung und Kosteneffizienz zu erzielen und damit vielfältigen Anforderungen von Kreativstudios bis hin zu groß angelegten Kundenservice-Operationen gerecht zu werden.

Originalquelle: venturebeat.com